Mehr als 20 Jahre war Peter Leutwyler der musikalische Leiter der Kapelle bis er im Jahr 2014 verstarb. Seitdem wird die Blaskapelle von Hans Binder geleitet. Unter seiner Leitung haben wir weiter Fortschritte in Qualität und Präzision gemacht. Dank neuen Mitgliedern konnten wir unseren Musikstil auf  zeitgemässe, moderne und alternative Interpretationen ausweiten, dies um einem noch breiteren Publikumskreis Abwechslung und Unterhaltung zu bieten.
Den Zielen, mit unseren Mitgliedern möglichst gute Blasmusik vorzutragen und die Kameradschaft zu pflegen, blieben wir weiterhin treu.

Der Vereinssitz wurde nach Lupfig verlegt. Zu diesem Zeitpunkt, waren wir der Meinung, nun endgültig dem Bubenalter entwachsen zu sein. Somit wechselten wir unseren Namen in: Blaskapelle Eigenamt. Das „Eigenamt“ mit den Gemeinden Birr, Birrhard, Lupfig und Scherz hat als Region des Kantons Aargau heute Bedeutung als Wirtschaftsstandort und war früher wegen seiner ausgedehnten Agrarflächen bekannt unter dem Namen „Kornkammer Birrfeld“. Da zahlreiche unserer Musikanten aus dem Eigenamt stammen, haben wir unsere Kapelle auf den Namen Blaskapelle Eigenamt „getauft“.
Die Kapelle besteht unter diesem Namen also seit 1995. Unsere Formation zählt ca.14 bis 18 Mitglieder, die Musikanten stammen aus den Regionen Brugg, Baden und Wohlen. Wir pflegen vorwiegend die Stilrichtung der Böhmischen Blasmusik. Daneben interpretieren wir auch Titel aus der anspruchsvollen und abwechslungsreichen mährischen Volksmusik. Zu unserem Repertoire gehören aber auch ausgewählte Evergreens, Dixielands oder Klänge der modernen Literatur.

In der Zeit ab 1964 wurden die Schache-Buebe Brugg in der ganzen Deutschschweiz engagiert (Radsporttage Gippingen; Albani-Feste Winterthur; Fahrten ins Blaue mit den SBB; Dampfschifffahrten auf dem Vierwaldstättersee usw. Die Stilrichtung reichte damals von böhmischer Blasmusik bis hin zu Evergreens und Oberkrainerklängen mit Tanzunterhaltung. Die Gründungsmitglieder erzählen noch heute voller Begeisterung von den damaligen glorreichen Zeiten. Ab Mitte der Siebzigerjahre wurde keine Tanzmusik mehr gespielt, die Stilrichtung überwiegend auf Egerländerklänge konzentriert und es wurde etwas ruhiger um die Schache-Buebe. Von 1954 bis 1993 stand die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Erich Fehlmann, welcher sich 1993 entschloss, ins zweite Glied zurückzutreten.

1954 entstand aus ein paar Musikanten der damaligen Arbeitermusik Brugg-Windisch die „Kleine Arbeitermusik“. Diese Formation musizierte jeweils nach den Proben in verschiedenen Brugger Restaurants. Mit der Zeit nahmen die Aktivitäten  eine Dimension an, die einen geregelten Probenbetrieb erforderten. So wurde dann 1964 aus dieser Formation die Blaskapelle "Schache-Buebe Brugg" gegründet.

Vereins-Chronik




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